← Zur Startseite Für Chöre, die die App schon nutzen

Erste Schritte

Eine App, die man als Sänger nicht braucht — zu- und absagen geht auch per E-Mail — die man aber haben will, weil man damit gut üben kann. Such dir unten aus, was auf dich zutrifft. Zehn Minuten Lesen genügen.

Für alle zuerst

Anmelden — ohne Passwort

  1. Die Adresse eures Chors aufrufen (sie endet auf .chor-app.de, falls euer Chor keine eigene Adresse hat).
  2. E-Mail-Adresse eintragen und abschicken. Es gibt kein Passwort — nichts, was man sich merken oder verlieren kann.
  3. Die App schickt eine Mail mit einem Link. Ein Tipp darauf, und du bist angemeldet. Auf demselben Gerät bleibst du es auch.

Wichtig: Es muss die Adresse sein, die im Chor hinterlegt ist. Kommt keine Mail an, lohnt zuerst der Blick in den Spam-Ordner und dann die Frage beim Vorstand, welche Adresse eingetragen ist.

Antworten geht auch ganz ohne App

Vor jedem Termin kommt eine Erinnerung per E-Mail — mit zwei Knöpfen darin. Ein Klick genügt, keine Anmeldung, kein Konto. Wer die App nie öffnet, verpasst dadurch nichts und blockiert auch niemanden.

Wöchentliche Proben muss niemand einzeln zusagen. Bei Serienterminen bist du automatisch angemeldet, solange du nicht absagst. Zusagen musst du nur, was einzeln im Kalender steht — Konzerte, Sonderproben, Sitzungen.

Der Hilfe-Knopf

Oben im Menü steht ein Knopf Hilfe. Schaltest du ihn ein, erscheinen kleine Fragezeichen neben den Bedienelementen; ein Tipp darauf erklärt, was daneben passiert. Ausschalten mit demselben Knopf. Diese Seite hier ersetzt ihn nicht — sie erklärt das Warum, der Erklärmodus das Wo.

Auf den Startbildschirm legen

Die App lässt sich wie eine echte App installieren: im Browser das Menü öffnen und Zum Startbildschirm hinzufügen wählen (am iPhone im Teilen-Menü). Danach startet sie im Vollbild, und Termine sowie schon geöffnete Noten-PDFs bleiben auch ohne Netz lesbar — praktisch in Probenräumen mit dicken Wänden.

Dein Konto

Für Sängerinnen und Sänger

Am Handy führt die Leiste ganz unten durch alles: Start · Kalender · Noten · Konzerte · Mehr. Am Rechner steht dasselbe oben.

1. Startseite: was ansteht

Ganz oben der nächste Termin, darunter „Brauchen noch deine Antwort" und der Kalender. Neuigkeiten der Leitung stehen ebenfalls hier — angepinntes zuerst.

Brauchen noch deine Antwort (2)
Jahreskonzert „Herbstlicht"
Sa, 12. Sept · 19:30 · Stadtkirche
Offen
Bin dabei Kann nicht
Chorprobe
Di, 24. Aug · 19:00 · Probenraum 2
Automatisch dabei
Die Standardaktion ist immer der größte Knopf. Bei der wöchentlichen Probe gibt es gar nichts zu tun.

2. Termin öffnen: Programm und Übungsauftrag

3. Noten: das Herzstück

Unter Noten liegt euer Repertoire. Ein Stück öffnen, und alles Hinterlegte ist da: Noten-PDF, Aufnahmen, Links und die Übungsdatei mit den einzelnen Stimmen.

Zuerst fragt die App einmal: Welche Stimme singst du in diesem Stück? Sie schlägt etwas anhand deines Registers vor — bei geteilten Stimmen liegt sie damit gern mal daneben. Deine eigene Angabe gilt, und du kannst sie jederzeit ändern. Sie steuert nur, was für dich laut ist; sonst sieht das niemand.

Mein Part üben Probemodus Tempo 85 % Klick an
Sopran 1a″ StummSolo
Alt 2d′ StummSolo
Tenorf StummSolo
BassB StummSolo
Der Übungs-Player. Drei Knöpfe reichen für den Alltag — der Rest steht hinter „Stimmen einzeln einstellen".

4. Üben: die vier Knöpfe, die zählen

Unter Stimmen einzeln einstellen lässt sich jede Stimme stummschalten, solo hören, in der Lautstärke ändern und im Klang umstellen — Klavier, Orgel, Chor-Stimmen oder Synth. Alles, was du hier einstellst, merkt sich die App für dieses Stück.

5. In die Noten schreiben

Neben dem Player lässt sich das Noten-PDF anzeigen — Verlauf, Noten oder Beides nebeneinander. Für die Probe gibt es Notenpult: Vollbild, und der Bildschirm bleibt an, solange die Noten offen sind.

Und du kannst hineinschreiben — mit Stift für Einsätze und Bemerkungen, mit Marker zum Hervorheben, in fünf Farben. Radieren, Zurück und Seite leeren räumen wieder auf. Mit einem Stift am Tablet schreibt es sich am besten; der Finger blättert dann weiter.

Deine Markierungen gehören dir. Sie folgen deinem Konto auf jedes Gerät — angefangen am Tablet, weitergelesen am Telefon. Kein anderes Mitglied sieht sie, auch die Chorleitung nicht.

Autumn Leaves.pdf Seite 2 von 4 Stift Marker Radieren Zurück
Einsatz!
Stift und Marker im Notenbild. Der Marker deckt nicht ab, er legt sich darüber — die Noten bleiben lesbar.

6. Konzerte

Unter Konzerte liegen Fotos, Videos und Aufnahmen — geordnet nach dem Abend, an dem sie entstanden sind, und nur für den Chor sichtbar. Dazu schreibt die Leitung oft eine Nachlese: was gut lief, was beim nächsten Mal anders wird. Darunter könnt ihr eure eigenen Erinnerungen ergänzen.

Bei jedem Bild steht ein Knopf Bitte entfernen. Wer auf einem Foto nicht gefallen darauf ist, muss niemanden ansprechen — ein Tipp genügt.

Für die Chorleitung

Zusätzlich zu allem oben führt ein Menüpunkt Verwaltung in den Leitungsbereich. Er verlangt einen zweiten Faktor (eine Authenticator-App auf dem Handy) — das ist Pflicht, weil dahinter die Daten aller Mitglieder liegen. Einrichten unter Konto › Sicherheit.

Termine

Repertoire und Setlisten

Stücke pflegen, Noten und Aufnahmen hochladen, Programme zusammenstellen und mit einem Auftritt verknüpfen. Zu jedem Stück lassen sich Hinweise der Chorleitung hinterlegen — auch als Sprachnotiz, direkt aufgenommen. Ein gesprochener Satz ist schneller gesagt als getippt und kommt oft klarer an.

Probenarchiv

Nach der Probe genügt ein Knopf: Programm als geprobt übernehmen. Was zusätzlich dran war, tragen die Mitglieder selbst nach. Auf jeder Stückseite steht dann „Zuletzt geprobt am … · 4× in den letzten 12 Monaten" — die Antwort auf die Frage, die sonst niemand beantworten kann: Was ist zu lange her?

Nachlese und Neuigkeiten

Zu jedem Konzert- oder Probenalbum lässt sich eine Nachlese schreiben, mit wählbarer Sichtbarkeit (nur Leitung oder der ganze Chor). Mitteilungen an alle stehen unter Verwaltung › Neuigkeiten und erscheinen auf der Startseite.

Jahresplanung und Statistik

Die Jahresplanung zeigt wochenweise die gemeldeten Abwesenheiten nach Register — damit ein Konzerttermin nicht ausgerechnet in die Woche fällt, in der die halben Bässe im Urlaub sind. Die Statistik zeigt Anwesenheitsquoten pro Mitglied und Register.

Für Vorstand und Kasse

Auch dieser Bereich liegt unter Verwaltung und verlangt den zweiten Faktor. Zugriffe auf Mitgliederdaten werden protokolliert — nicht aus Misstrauen, sondern weil die Datenschutz-Grundverordnung es verlangt.

Mitglieder

Anlegen, Register und Rollen zuordnen, Status pflegen. Zum Anlegen genügen Name und E-Mail; alles Weitere ist freiwillig und trägt jede Person selbst ein. Wer den Chor verlässt, wird nach der eingestellten Frist automatisch gelöscht — nur Buchungsrelevantes bleibt gesperrt liegen, solange die steuerlichen Fristen laufen.

Welche Rolle darf was?

Einstellungen

Beiträge

Beitragskategorien anlegen, Mitglieder einer Kategorie zuordnen, einmal im Jahr den Beitragslauf starten — danach steht jede Zahlung auf offen oder bezahlt und wird von Hand umgestellt.

Bewusst nicht mehr: Die App wickelt keine Zahlungen ab, hat keine Bankanbindung und speichert weder IBAN noch Kartendaten. Der Abgleich bleibt bei euch und eurem Konto — dafür gibt es hier auch nichts zu verlieren.

Für Noten- und MIDI-Verantwortliche

Für diese Aufgabe gibt es eine eigene Rolle. Sie führt zu Repertoire pflegen — und sonst nirgendwohin: keine Mitgliederdaten, keine Termine, keine Finanzen. Wer die Noten betreut, muss nicht die halbe Vereinsverwaltung mitbekommen.

Hochladen

Zu jedem Stück lassen sich Noten-PDFs, Aufnahmen, Übungsdateien (MIDI) und Links hinterlegen. Eine Datei kann einem Register zugeordnet werden, wenn sie nur für dieses gedacht ist.

Stimmen zuordnen — der wichtigste Handgriff

Nach dem Hochladen einer MIDI-Datei steht darunter Stimmen zuordnen. Ein Klick auf Datei analysieren, und die App zeigt jede Spur mit Notenzahl und Tonumfang. Daneben trägst du ein, welche Stimme das ist.

Die App rät vor — anhand der Tonlage, und wenn die Spur einen Namen trägt, anhand des Namens. Beides kann danebenliegen; am zuverlässigsten ist, eine Spur mit ▶ vorzuhören und gegen die Noten zu halten.

Stimmen zuordnen: Autumn Leaves (MIDI)
SpurNotenTonumfangStimme
Spur 1214c′–a″Sopran 1
Spur 2198a–d″Sopran 2
Spur 3203g–h′Alt
Spur 4187c–f′Tenor
Spur 5176E–c′Bass
Spur 692d′–g″Solo
Sechs Spuren ohne Namen — der Normalfall. Was hier eingetragen wird, legt die App als Stimmen des Stücks an.

An dieser Tabelle hängt das ganze Üben. Erst wenn die Spuren benannt sind, kann die App den Mitgliedern die richtige Stimme vorschlagen — und erst dann tun „Mein Part üben" und der Probemodus, was sie sollen. Eine halbe Stunde beim Hochladen spart jedem Mitglied das Suchen.

Die Zuordnung gilt für den ganzen Chor. Sie legt die Stimmen des Stücks an und verknüpft sie mit dem passenden Register — steht dort „Alt 2", finden die Altistinnen ihre Spur von selbst. Wer trotzdem etwas anderes singt, stellt es am Stück für sich selbst um.

Häufige Fragen

Ich bekomme keine Anmelde-Mail.

Zuerst in den Spam-Ordner schauen. Kommt dort nichts an, ist meist eine andere Adresse im Chor hinterlegt als die, die du eingegeben hast — der Vorstand kann das prüfen und ändern.

Ich habe kein Smartphone. Geht das trotzdem?

Ja. Zu- und Absagen funktionieren vollständig per E-Mail, mit einem Klick und ohne Anmeldung. Die App ist ein Angebot, keine Bedingung.

Ein Menüpunkt, der hier beschrieben wird, fehlt bei mir.

Möglich sind zwei Gründe. Entweder gehört der Bereich zu einer Rolle, die du nicht hast — dann ist er absichtlich unsichtbar. Oder euer Chor hat die Funktion abgeschaltet: Aufgaben, Umfragen, Geburtstage und Dateiverwaltung lassen sich einzeln ausblenden, und viele Chöre tun das.

Sieht die Chorleitung, was ich in die Noten schreibe?

Nein. Markierungen sind an dein Konto gebunden, an kein Gerät und an keine Gruppe. Niemand sonst kann sie sehen — auch die Leitung nicht, auch der Vorstand nicht.

Muss ich einen Grund angeben, wenn ich absage?

Nein, nie. Das Feld ist immer freiwillig und es gibt keine Auswahlliste mit Gründen — Gesundheitliches hat in einer Chorverwaltung nichts zu suchen.

Wo liegen unsere Daten?

Auf Servern in Deutschland. Kein Google-Tracking, keine Werbenetzwerke, keine Dienste außerhalb der EU. Was der Chor über dich gespeichert hat, kannst du jederzeit selbst herunterladen.